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Kandidatur von Josefine Geib für den Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen

Donnerstag, 22.Oktober von JosefineG

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Liebe Juso-Hochschulgrüppler*innen, liebe  Genoss*innen,Kandidaturfoto_Fine

hiermit erkläre ich meine Kandidatur für den Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen beim kommenden Bundeskoordinierungstreffen vom 20. bis zum 22. November in Berlin! Über Eure Unterstützung würde ich mich dabei sehr freuen und stelle Euch daher im Folgenden meine politischen Schwerpunkte und mich persönlich vor.

Mit uns keine Hochschule ohne uns!
Für uns Juso-Hochschulgruppen ist schon lange klar: Wir wollen Hochschulen, die sich als Orte gelebter Demokratie, als politische Räume verstehen. Der Status quo sieht anders aus: Studierende sind als größte Gruppe des Hochschulbetriebs im akademischen Senat gegen die professorale Mehrheit kaum durchsetzungsfähig, eine starke Stimme der Studierendenvertretungen wird mittels eines rein hochschulpolitischen Mandats eingeschränkt und politischer Diskurs an der Hochschule durch Plakat- und Veranstaltungsverbote sowie nicht an Mündigkeit orientierter Forschung und Lehre auf kleine HoPo-Mikrokosmen reduziert.

Ich will im kommenden Arbeitsjahr mit Euch gemeinsam weiter für eine umfassende und grundlegende Demokratisierung der Hochschulen und aller Gesellschaftsbereiche streiten! Dafür brauchen wir eine starke Repräsentation in den Studierendenvertretungen. Hochschulwahlkämpfe stoßen bekanntlich auf wenig Resonanz, viele Studierende interessieren sich kaum bis gar nicht für studentische Politik an der Hochschule. Doch vor dieser Tatsache sollten wir nicht resignieren. Die Analyse, Studierende seien einfach unpolitisch, teile ich aber nicht. Vielmehr treiben strukturelle Missstände, angefangen bei der zunehmenden Schwächung demokratischer Hochschulstrukturen durch Stärkung der Hochschulräte und Drittmittelzwänge und das Leitbild der „unternehmerischen“ Hochschule die Entpolitisierung der gesamten Hochschullandschaft, einschließlich der Studierenden, an die Spitze. Aufbauend auf unseren Diskussionen bei der diesjährigen Sommerschule möchte ich darum mit Euch gemeinsam Gegen- und Politisierungsstrategien entwickeln. Ebenso möchte ich mit Euch diskutieren, wie es uns gelingen kann, in mehr Studierendenvertretungen vertreten zu sein. Denn die Arbeit in Studierendenvertretungen ist für uns notwendiger Ansatzpunkt, wenn wir vor Ort, aber auch gesamtgesellschaftlich etwas verändern wollen! Im Einsatz für demokratische, politische Hochschulen müssen wir Bündnisse mit anderen studentischen Akteur*innen und Zusammenhängen suchen und die SPD vor uns hertreiben! Dazu braucht es den Einsatz aller Juso-Hochschulgruppen.

Unsere internationale Solidarität muss praktisch sein!

Über unsere politische Arbeit in der Bundesrepublik hinaus wollen wir uns mit unseren Schwesterorganisationen in Israel und Palästina austauschen und eine langfristige Zusammenarbeit etablieren. Über das Willy-Brandt-Center in Jerusalem und gemeinsam mit den Jusos verfolgen wir dabei einen trilateralen Ansatz. Im Zuge dessen haben wir letztes Jahr eine Delegationsreise nach Israel und Palästina geplant, die dann aufgrund der Sicherheitslage verschoben werden musste. Umso schöner war es, dass wir im Sommer eine Delegation israelischer und palästinensischer Funktionär*innen in Berlin empfangen durften. Dabei haben wir uns über bildungspolitische Kämpfe, Demokratie und Partizipation sowie Feminismus ausgetauscht und Gemeinsamkeiten festgestellt, über die Arbeit unserer Verbände gesprochen und davon gegenseitig profitiert und einen Einblick in die schwierige politische Arbeit unserer Genoss*innen vor Ort erhalten. Damit wurde der erste Grundstein für eine intensivere Zusammenarbeit gelegt. Um dies fortzuführen, wollen wir im kommenden Jahr erneut eine Delegationsreise nach Israel und Palästina planen. Gerade in Anbetracht der aktuellen Ereignisse muss dabei für uns klar sein, dass die Legitimation und Notwendigkeit des Staates Israels für uns nicht verhandelbar und jede Form von Antisemitismus, auch israelbezogener Antisemitismus, zu bekämpfen ist. Daran mitzuwirken, dass ein intensiver Austausch zwischen uns und progressiven Kräften dort etabliert werden kann, ist für mich im kommenden Arbeitsjahr von hoher Bedeutung.

Es ist mir auch ein Anliegen, dass wir unsere internationale Perspektive insgesamt erweitern. Ein Grund hierfür ist, dass viele Probleme, die wir in unserer Hochschullandschaft identifizieren, international aufzufinden sind. In vielen Ländern sind Hochschulen durch eine Politik der Sparzwänge in ihrer Finanzierung eingeschränkt, in vielen Ländern ist die Aufnahme eines Studiums für junge Menschen mindestens mit Lohnarbeit verbunden, in vielen Ländern sind die Hochschulen alles andere als sozial durchlässig und kritische Forschung und Lehre sind Mangelware. Der Protest gegen die Ökonomisierung der Hochschulen, gegen ihre mangelhaft demokratischen Strukturen, gegen Bildungsselektion und unkritische Forschung und Lehre ist also international. Am Bildungsstreik zeigt sich beispielhaft, was für alle Studierendenproteste der Bundesrepublik gilt: Sie bleiben nahezu immer auf die nationale Sicht beschränkt. Statt in dieser zu verbleiben, sollten wir unsere Perspektive erweitern und dies auch bei Protesten einfordern. Nur wenn wir unsere Kämpfe für selbstbestimmte Bildung mit einem über die Bundesrepublik hinausgehenden Blick verbinden, und nicht nur darüber reden, sondern auch danach handeln, können wir unserem internationalistischen Ansatz gerecht werden. Darum möchte ich mich im kommenden Arbeitsjahr gerne im noch entstehenden Student Network unseres europäischen Dachverbandes Young European Socialists (YES) einbringen. Dabei bietet sich zum einen die Chance, einen innereuropäischen Austausch mit uns nahestehenden Studierendenorganisationen zu suchen, zum anderen wird es dadurch möglich, sich gemeinsam für notwenige Änderungen in der europäischen Hochschullandschaft, aber auch in der EU und Europa insgesamt einzusetzen.

Wenn unsere internationale Solidarität praktisch sein soll, muss sie auch über Europa hinausgehen. Dabei bietet sich aktuell der Blick auf Lateinamerika an, wo Studierende gegen Korruption und die neoliberale Struktur des Bildungssystems auf die Straße gehen und kostenlose öffentliche Bildung einfordern. Ich möchte mich im kommenden Arbeitsjahr dafür einsetzen, dass wir uns mit der Situation in Lateinamerika auseinandersetzen und darüber hinaus konkrete Wege des Austauschs suchen!

WE SAY: REFUGEES WELCOME!
Dass „Refugees welcome!“ für uns nicht nur eine klare Positionierung ist, sondern auch konkretes Handeln bedeutet, hat sich nicht zuletzt in unserer Kampagne zur Flüchtlingspolitik gezeigt: Viele Juso-Hochschulgrüppler*innen engagieren sich vor Ort und unterstützen Geflüchtete, zum Beispiel indem sie Hausaufgabenbetreuung machen, bei der Essensausgabe helfen oder Stadtrundgänge organisieren. Diese konkrete Hilfe muss unser zentrales Anliegen überall vor Ort sein. Alle können etwas tun!

Dabei ist klar, dass konkrete lokale Hilfsangebote und die Zivilgesellschaft keineswegs dringend notwendige, grundlegende politische Veränderungen ersetzen können. Nach der Zustimmung zur erneuten Verschärfung des Asylrechts von Seiten unserer „Mutterpartei“ sind wir als Juso-Hochschulgruppen mehr denn je als kritisches Korrektiv gefragt. Unsere Position gegenüber der SPD und der Gesellschaft muss klar und deutlich sein: Eine politische Strategie in der Asylpolitik, die darauf abzielt, die hetzerischen Äußerungen „besorgter Bürger*innen“ ernst zu nehmen und dementsprechende Asylrechtsverschärfungen vorzunehmen, ist für uns inakzeptabel. Diese Politik löst nicht das Problem des strukturellen Rassismus in unserer Gesellschaft, das nicht mit den Geflüchteten hier entstanden, sondern historisch gewachsen ist. Schlimmer noch, sie identifiziert es nicht einmal als Problem. An dieser Stelle ist es unsere Aufgabe, gegenüber der SPD klare Kante zu zeigen und deutlich zu machen, dass eine solche Politik alles andere als den sozialdemokratischen Grundwerten entsprechend ist.

Statt die menschenverachtende Politik der Abschottung und Abschreckung in der EU und der Bundesrepublik fortzuführen, muss das Gegenteil passieren. Was sich dabei ändern muss, liegt auf der Hand: Fluchtursachen müssen bekämpft, aber vor allem legale Fluchtwege geschaffen werden. Die Unterbringung in Sammelunterkünften kann keine Lösung sein, es muss massiv in den Aus- und Neubau bezahlbaren und sozialen Wohnraums – für alle – investiert werden. Gleichzeitig müssen entsprechende Investitionen auch in Bezug auf das Bildungs- und Ausbildungssystem geschehen. Geflüchtete müssen gerade auch an den Hochschulen willkommen geheißen werden. Es ist begrüßenswert, dass viele Hochschulen deshalb Gasthörer*innenschaften ermöglichen, es muss aber vielmehr darum gehen, internationale Abschlüsse anzuerkennen und einen Zugang zum normalen Studium, das auch das Recht auf das Ablegen von Prüfungen und Sammeln von Credit Points beinhaltet, zu schaffen. Im Zuge dessen muss für alle Geflüchteten ein unmittelbarer Zugang zu Sprachkursen und Qualifizierungen, wie z. B. Propädeutika, sichergestellt werden. Für diese Änderungen und viele mehr möchte ich mich mit Euch im kommenden Arbeitsjahr weiter starkmachen und eine Kampagne zum Bildungszugang für Geflüchtete entwickeln.

Vor rechter Hetze und Rassismus, der gesamtgesellschaftlich salonfähig ist, dürfen wir dabei nicht zurückweichen, sondern müssen uns diesen Gesinnungen, und einer Politik, die ihnen eine Bühne gibt, laut und ausdauernd entgegenstellen. Im Sumpf der rechten Hetzer*innen mischen ganz vorne auch die Alternative für Deutschland und Burschenschaften mit. Beiden haben wir uns in der Vergangenheit entgegengestellt. Diese Auseinandersetzung möchte ich auch im kommenden Arbeitsjahr führen. Rechtes Gedankengut, Verschwörungstheorien und Antisemitismus haben für uns nirgendwo einen Platz – auch nicht auf dem Campus!

Let’s smash patriarchy together!
Im vergangenen Arbeitsjahr lag mir ein Projekt ganz besonders am Herzen und war einer meiner Arbeitsschwerpunkte im Bundesvorstand: Das Frauen*-Empowerment-Programm. Es entstand aus dem Gedanken heraus, dass wir wegmüssen von der klassischen – männlich geprägten – Frauen*förderung, wenn wir an der Situation und Repräsentation von Frauen* in unserem Verband wirklich etwas ändern wollen. Letztere führt eben nicht zu einer Vernetzung und Stärkung von Frauen* untereinander und hat somit in Bezug auf die strukturellen Hürden keine grundlegenden Änderungen zur Folge. In drei Modulen haben wir aktive Frauen* aus dem Verband empowert und sie zu Multiplikatorinnen* ausgebildet. Unser Empowerment-Programm war dabei ein voller Erfolg. Viele der Multiplikatorinnen* haben noch während des Programms Empowerment-Projekte in ihren Hochschulgruppen durchgeführt, wie zum Beispiel Frauen*cafés etabliert, Feminismus-Seminare geteamt und ihr erarbeitetes Wissen an andere weitergegeben. Und auch bei unseren Veranstaltungen auf Bundesebene haben sich viel mehr Frauen* an Debatten beteiligt.

Nun muss es darum gehen, den Empowerment-Gedanken weiterzuverfolgen, das Programm soll 2016 in die nächste Phase gehen. Vor allem sollen noch mehr Frauen*, über die Teilnehmerinnen* des Programms hinaus, davon profitieren. Zum einen geschieht das dadurch, dass die Mulitplikatorinnen* für alle Hochschulgruppen ansprechbar sind und vor Ort im Bereich Frauen*-Empowerment unterstützen können. Zum anderen aber wollen wir durch ein Sister-Programm gezielt dazu beitragen, dass die vielen positiven Effekte, die das Empowerment-Programm hatte, auch für andere Frauen* im Verband erlebbar sind, sich weiter fortbilden und verselbstständigen. Ich bin überzeugt, dass es damit gelingen kann, den Empowerment-Gedanken noch fester in unserer Verbandskultur zu verankern. Dabei ist klar, dass Empowerment nicht die Lösung struktureller Probleme ist. Aber es kann all die tollen, starken Frauen* in unserem Verband noch stärker zusammenschweißen und zu Sisters machen – und gemeinsam erreichen wir schließlich mehr als alleine! Im nächsten Arbeitsjahr möchte ich darum alles daran setzen, dass der Empowerment-Gedanke nicht verloren geht, sondern ganz im Gegenteil noch an Stärke gewinnt. In diesem Sinne: Let’s smash patriarchy together!

Ich selbst bin 21 Jahre alt und studiere im 5. Semester Germanistik und Geschichte an der Goethe-Uni in Frankfurt am Main. Dort bin ich seit September 2013 in der Juso-Hochschulgruppe aktiv, war ein Jahr lang Kommunikationsreferentin im AStA Frankfurt und bin seit Mai 2014 Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen.

Nachdem ich von meiner HSG, der Juso-Hochschulgruppe Frankfurt am Main, nominiert wurde, würde ich mich über Euer erneutes Vertrauen und Eure Unterstützung freuen!

Für Anregungen, Rückfragen oder Kritik stehe ich Euch gerne und jederzeit zur Verfügung.

Mit sozialistischen Grüßen

Fine

Winziger Schritt in die richtige Richtung

Mittwoch, 15.Juli von Jan S. Weber

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Im Rahmen der Anhörung im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst des Hessischen Landtages kritisiert die Juso-Hochschulgruppe Frankfurt am Main die geringe Reformbereitschaft der hessischen Landesregierung.

So erklärt Myrella Dorn, AStA-Vorsitzende der Juso Hochschulgruppe: „Der Vergleich mit Novellierungen von Hochschulgesetzen in anderen Bundesländern zeigt deutlich, dass der schwarzgrünen Landesregierung um Minister Boris Rhein hier der Mut und die Vision gefehlt haben, eine wirkliche Reform des Hochschulrechts auf den Weg zu bringen. Insbesondere im Bereich der Demokratisierung der Hochschulen bleibt der Entwurf weit hinter den Erwartungen zurück. Ohne eine Viertelparität in den Hochschulgremien kann es keine demokratischen Hochschulen mit Einbeziehung aller Statusgruppen geben.“

Ebenso kritisiert die Juso Hochschulgruppe, dass grundlegende Entscheidungen die Hochschule betreffend weiterhin vom Hochschulrat im Hinterzimmer unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen werden. „Die Arbeit der Hochschulräte ist vollkommen intransparent! Es ist mit demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar, dass hier elementarste Entscheidungskompetenzen auf vollständig externe Gremien verlagert werden. Hochschulräte dürfen nur beratende Funktion haben und es muss nachvollziehbar sein, wie sie zu ihren Positionen kommen“, fordert Tobias Penndorf, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe.

Auch im Bereich einer verantwortungsbewussten Wissenschaft lässt der Entwurf deutliche Wünsche offen. „Dass eine Landesregierung unter Beteiligung der Grünen einen Entwurf für ein Hochschulgesetz vorlegt, in dem die Hochschulen nicht verpflichtet werden, ihre Forschung an zivilen Forschungszielen auszurichten, ist eine schwere Enttäuschung“, so Dorn abschließend.

Die Juso-Hochschulgruppe wird am Donnerstag 16. Juli 2015 in der Anhörung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst zum Gesetzentwurf Stellung beziehen. Die schriftliche Stellungnahme findet sich hier.

Stellungnahme zur Novellierung des hessischen Hochschulgesetzes!

Dienstag, 14.Juli von Myrella Dorn

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HiWi-ProtesteAls Juso Hochschulgruppe durften wir eine schriftliche Stellungnahme zu der Novellierung des HHG abgeben und wurden nun sogar zur mündlichen Anhörung eingeladen!

Für uns wird Myrella vor dem Ausschuss sprechen und wenn Ihr Lust habt könnt ihr hier in unsere Stellungnahme reinschauen und Euch selbst ein Bild davon machen, wie wir versuchen die studentischen Interessen auch vor der Landesregierung zu vertreten!

Stellungnahme HHG

Begrüßungsabend der Juso-Hochschulgruppe!

Mittwoch, 15.April von Tobias Penndorf

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Endlich ist es wFlyer Ersti Messe V-1(1)ieder soweit und die Juso Hochschulgruppe trifft sich wieder zu ihrem Begrüßungsabend im Sommersemester 2015!

Wir treffen uns am 16.04.2015 vor dem Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend um 19:00 Uhr. Danach werden wir euch auf ein Getränk eurer Wahl einladen. Anschließend könnt ihr unseren Gruppenraum kennen lernen, wo wir noch köstliche Crêpes für euch zaubern werden.

Lerne uns, neue Kommilition*innen und unsere politischen Ziele und Projekte an diesem Begrüßungsabend kennen.

Keine Zeit an diesem Donnerstag? Kein Problem! Wir treffen uns ansonsten wöchentlich zu unserer Gruppensitzung jeden Dienstag um 18.30 Uhr im Fachschaftscafé der Juristen und Wiwis im RuW Gebäude, Raum 11.127. auf dem IG-Farben-Campus (Campus Westend)

Begrüßungsabend der Juso-HSG am 16. Oktober für das neue WS 2014/15

Mittwoch, 1.Oktober von JosefineG

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Verbringe mit uns einen entspannten Abend in lockerer Atmosphäre. Test1

Wir laden Dich zu einem erfrischenden Bier oder einem anderen Getränk ein und versorgen Dich danach mit den besten Crêpes!

Lerne uns, neue Kommilition*innen und unsere politischen Ziele und Projekte an diesem Begrüßungsabend kennen.

Die Juso-Hochschulgruppe ist eine Gruppe von Studius, die für soziale und ökologische Veränderungen an der Goethe-Universität und darüber hinaus kämpft. Wir setzen uns für bessere Studienbedingungen konkret genauso wie für mehr bezahlbaren Wohnraum im Allgemeinen ein. Komm vorbei und lerne uns kennen!

Treffpunkt für den Begrüßungsabend: Vor dem Hörsaalzentrum (HZ) (beim Café), IG-Farben-Campus (Westend)

Wir treffen uns ansonsten wöchentlich zu unserem Gruppenplenum jeden Dienstag um 18.30 Uhr im Fachschaftscafé der Juristen und Wiwis im RuW Gebäude, Raum 11.127. auf dem IG-Farben-CampusBack1

„Zulassungsbegrenzungen darf es auf keinen Fall geben. Wir können doch nichts Besseres tun, als jungen Menschen Bildung zu ermöglichen.“

Dienstag, 16.September von Myrella Dorn

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Streitgespräch FAZ

Unsere AStA-Vorsitzende Myrella Dorn in der FAZ im Streitgespräch mit dem Uni-Präsidenten – schaut mal rein!

Im Gespräch: die Frankfurter AStA-Vorsitzende Myrella Dorn und der Uni-Präsident Werner Müller-Esterl (Link zum Streitgespräch)

Präsident der Goethe Universität widersetzt sich Senatsbeschluss

Freitag, 25.Juli von Myrella Dorn

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Auf der Senatssitzung am 23.07. zeigte sich wieder einmal, wie wenig demokratische Abstimmungen, mit einer überzeugenden Mehrheit, im Senat zählen. 

Der Antrag der Studierenden, dass es keine Angabe von Symptomen bei Attesten geben soll, wurde nahezu einstimmig auf der gestrigen Senatssitzung angenommen. Präsident Müller Esterl widersetze sich jedoch diesem Senatsbeschluss und legte sein Veto ein.

„Es ist eine Verletzung der Privatsphäre, dem Prüfungsamt die Symptome offen legen zu müssen und damit die Entscheidung der Prüfungsfähigkeit in ihre Hände zu legen. Wir müssen hier den Studierenden vertrauen, dass sie sich nur dann krankschreiben lassen, wenn sie wirklich krank sind, und den Ärzt*innen, dass sie die Studierenden nicht willkürlich krankschreiben. Das Prüfungsamt ist in meinen Augen nicht in der Lage zu entscheiden, ob bestimmte Symptome zur Prüfungsunfähigkeit/Prüfungsfähigkeit führen, dazu gibt es durchaus Symptome/Krankheiten die unangenehm für Studierende sein können“, plädierte Myrella Dorn, AStA-Vorsitzende und Mitglied der Juso Hochschulgruppe, in ihrem Redebeitrag für eine Zustimmung des Antrags. Diesem Plädoyer folgten viele weitere Senator*innen.

In der Abstimmung gab es lediglich zwei Gegenstimmen und eine Enthaltung, womit eine eindeutige Mehrheit im Senat vorhanden war. Doch die Willkür und Autorität des Präsidenten zeigte sich schon zu Anfang. Er deutete an, dass er anderer Meinung sei und egal welchen Beschluss der Senat hier fällen würde, er bei seiner Meinung bleibe. Dass er sich dann aber tatsächlich einem so eindeutigen Beschluss so vehement widersetzt, war nicht klar. „Sowohl die Debatte als auch die darauf folgende Abstimmung, gaben ein klares Votum ab. Dass der Präsident sich dann tatsächlich dem Beschluss widersetzte und auch auf meine Nachfrage nicht richtig einging, machte das gesamte Verfahren zur Farce. Wir brauchen dringend eine Erneuerung der Strukturen im Senat und dürfen die Autorität eines/einer Präsident*in nicht durch ein Vetorecht manifestieren. Demokratie läuft in meinen Augen anders und es beschämt mich, wie autoritär der Präsident hier gehandelt hat“, fügt Myrella Dorn im Anschluss der Sitzung hinzu.

Die Senatsliste „Jusos und attac für eine demokratische Uni“ distanziert sich vom Verhalten des Präsidenten und zeigt sich entsetzt darüber, dass der Präsident damit suggeriert, den gesamten Studierenden der Goethe Universität nicht zu vertrauen und ihnen gleichzeitig unterstellt, vorsätzlich falsche Angaben zu machen.

Daher fordern wir den Präsidenten auf, das Votum des Senats anzunehmen und somit die Rahmenbedingungen zur Krankschreibung bei Prüfungsunfähigkeit, wie nach dem Beschluss gefordert, zu ändern.

 

AStA Vorsitzende und Juso Hochschulgruppe fordern 5000 weitere Wohnheimsplätze!

Freitag, 4.Juli von Myrella Dorn

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Am Mittwoch, den 02.07.14, wurde das neue Wohnheim auf dem Campus Niederrad eröffnet. Neben dem Unipräsidenten, Boris Rhein und OB Feldmann, durfte auch unsere AStA Vorsitzende, Myrella Dorn, reden und hat noch einmal deutlich gemacht, dass das nur ein Anfang sein kann.

Wohnheimseröffnung

(Bildrechte Studentenwerk/Uwe Dettmer)

„In Frankfurt beträgt die Abedeckungsqoute gerade einmal 3%, das sind 2000 Wohnheimsplätze. Das heißt wir benötigen 5000 weitere um den Bundesdurchschnitt von 11% zu erreichen. Doch um einen gerechten und vAStA Vorsitzende Myrella Dorn bei der Wohnheimseröffnung in Niederrador allem bezahlbaren Wohnraum anzubieten, darf die Durchschnittsmiete nicht 350€ betragen. Das geht deutlich an der Lebensrealität der Studierenden vorbei.“ 

Angesichts dessen, dass Bafögempfänger*innen im Durchschnitt 450€ erhalten, sind die Mieten in Frankfurt und in den Wohnheimen deutlich zu hoch. Doch nicht nur die hohen Mieten, sondern auch die hohen Lebensunterhaltungskosten und der ständig steigende Semesterbeitrag drängt viele Studierende in die Situation noch neben den wöchentlich 10 Stunden arbeiten gehen zu müssen.  Wenn man dann von einer finanziellen Situation ohne Bafögerhalt ausgeht, sind das nicht nur ein Nebenjob, sondern oft zwei oder drei.

Ein Studium in Regelstudienzeit zu absolvieren schein in dieser Situation fast unmöglich, denn entweder man verausgabt sich oder nimmt eben in Kauf, dass man den künstlich geschaffenen Richtlinien an der Uni nicht entsprechen kann. 

Schlimm genug, dass wir eine solche Situation an der Uni haben, aber dann noch mit einer hinzukommenden finanziellen und damit auch sozialen und psychischen Belastung, ist für uns nicht zu akzeptieren. 

Denn Bildung muss immer etwas freies sein und darf niemals wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt sein.

 

Wir sind gespannt ob Wissenschaftsminister Boris Rhein und die schwarz-grüne Landesregierung ihr Wort halten und die versprochenen Millionen aus dem Wohnraumförderungsgesetz wirklich frei machen!

Wir werden jedenfalls immer wieder darauf aufmerksam machen bis sich etwas ändert! Denn wir wollen gerechten und bezahlbaren Wohnraum für ALLE!

#Bildungsstreik14: Mehr als 3000 junge Menschen in Wiesbaden

Freitag, 27.Juni von JosefineG

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#Bildungsstreik14: 3000 in Wiesbaden auf der Straße!

 

Bild 3

 

„Hohe Miete kann Studium verhindern“

Hessens Studenten gehen am Mittwoch in Wiesbaden auf die Straße. „Die Mieten und Semesterbeiträge sind zu hoch, die Hörsäle überfüllt“, sagt der Frankfurter AStA-Sprecher Laurien Wüst im Gespräch mit hr-online.

Der Allgemeine StudentInnen-Ausschuss (AStA) erwartet rund 2.000 Teilnehmer beim Bildungsstreik in Wiesbaden. Die Demo startet am Mittwoch um 12 Uhr am Hauptbahnhof. Enden soll sie vor dem Kultusministerium. Es beteiligen sich Schüler und Studenten aus Frankfurt, Kassel, Gießen, Mainz, Wiesbaden und Darmstadt sowie die Bildungsgewerkschaft GEW. hr-online hat im Vorfeld mit dem Frankfurter Studentenvertreter Laurien Wüst gesprochen: über teure Mieten für Studenten, fehlende Lehrstellen und Hörsäle, die aus allen Nähten platzen.
hr-online: Herr Wüst, warum demonstrieren die Studenten in Hessen?
Laurien Wüst: Unser Bildungssystem ist auf verschiedenen Ebenen massiv unterfinanziert und sozial selektiv. Wir haben überfüllte Klassenräume und Hörsäle, wir haben gestresste Lehrer und gestresste Professoren. Und die Frage von Bildung wird zunehmend eine Frage der sozialen Verhältnisse, in denen Kinder leben. Oft entscheiden der hohe Semesterbeitrag und hohe Mieten darüber, ob jemand überhaupt ein Studium anfangen kann.
hr-online: Studiengebühren gibt es ja nicht mehr. Was macht das Leben für Studenten so teuer?

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Juso-Hochschulgruppe ruft zum #Bildungsstreik14 am 25. Juni 2014 nach Wiesbaden auf

Freitag, 20.Juni von JosefineG

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Pressemitteilung, 20.06.14

Juso-Hochschulgruppe ruft zum #Bildungsstreik14 am 25. Juni 2014 nach Wiesbaden auf

Schüler*innen, Studierende und Azubis protestieren für eine ausfinanzierte und demokratische Bildung

Die Juso-Hochschulgruppe der Goethe-Universität Frankfurt am Main unterstützt den bundesweiten #Bildungsstreik14 und ruft zur landesweiten Demo am 25. Juni in Wiesbaden auf. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) in FFM bestehend aus Grünen, Jusos und drei linken Listen ist fester Bestandteil des Bündnisses, welches die Wiesbadener Demo und den weiteren Protest im Rahmen des Bildungsstreiks 2014 organisiert.

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Juso-Hochschulgruppe ruft zum #Bildungsstreik14 auf!   So, 15.Juni 2014
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PM: Studierendenvertreter*innen der Juso-Hochschulgruppe kritisieren Bafög-Pläne der schwarz-roten Bundesregierung   Mi, 28.Mai 2014
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Kanditatur von Josefine Geib für den Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen   Do, 17.April 2014
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Komm zum Begrüßungsabend zum Sommersemester: 17.04, ab 19 Uhr   Mi, 16.April 2014
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Zusammen machen wir die Uni besser! – Jetzt Liste 5 Wählen!   Di, 21.Januar 2014
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Themenplenum zur Zivilklausel mit der Vizepräsidentin Frau Prof. Brühl   Mi, 15.Januar 2014
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Jusos im AStA überrascht über Rhein als Wissenschaftsminister – Studierendenvertreter kommentieren CDU-Personalie von Volker Bouffier   Di, 14.Januar 2014
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Erste Sitzung in 2014 am 14.01.   Mo, 13.Januar 2014
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Wir wünschen euch schöne Festtage….   Do, 19.Dezember 2013
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Unsere Kandidat*innen zur Stupawahl 2014!   Di, 17.Dezember 2013
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Anfrage zur Zivilklausel   Mi, 11.Dezember 2013
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Andere reden, wir handeln! Erfolge bei den Bibliotheken   Do, 5.Dezember 2013
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Sei dabei! Begrüßungsabend zum Wintersemester   Fr, 4.Oktober 2013
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Stellungnahme des ASTA zum Thema Vandalismus   Fr, 12.Juli 2013
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Präsident hebt Senatsbeschluss auf   Do, 4.Juli 2013
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Auflegen und Witze Teil 3: Jusos auf dem AStA-Sommerfest 2013   Di, 2.Juli 2013
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Vortrag: Verletzung aus Tradition   So, 30.Juni 2013
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Der Semesterbeitrag – Für was zahlst du eigentlich?   Mo, 3.Juni 2013
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Infoabend und Führung mit der Juso-HSG   Mo, 22.April 2013
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Kommende Termine
Dienstag,
29. Juli
18:30 Uhr Gruppensitzung
Studihaus
Juso-Gruppenraum
1.OG, Raum C113
Campus Bockenheim
Dienstag,
12. August
18:30 Uhr Gruppensitzung
Studihaus
Juso-Gruppenraum
1.OG, Raum C113
Campus Bockenheim
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