Jusos am FB03

Viele Jusos engagieren sich auch an ihren Fachbereichen. In einigen Fachbereichen gibt es sogar Juso-Listen, die für den Fachschaftsrat und den Fachbereichsrat antreten. Wie jedes Jahr kandidiert auch im Januar 2017 wieder eine Juso-Liste im Fachbereich 03 Gesellschaftswissenschaften. Von Montag, den 30.01. bis Donnerstag, den 02.02. 2017 heißt es dann: Wählt „Jusos am FB03“!

Die Treffen der Fachschaft sind jeden Donnerstag um 18 Uhr im Café Aufhebung (PEG 1.G 207). Alle sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen und Gestaltungsmöglichkeiten zu beteiligen. Weitere Informationen zur Arbeit der Fachschaft 03 findest Du auch auf der Homepage der Fachschaft 03.

Seit zwei Jahren ist Nis unser Vertreter im Fachbereichsrat. Die Sitzungen des Fachbereichsrats finden monatlich, meistens an einem Montag, um 14 Uhr ct im Raum PEG 3.G 170 statt.

Wir freuen uns immer über neue Gesichter. Hast Du Fragen oder Ideen, dann wende Dich gerne an Nis oder schreib uns auf Facebook.

Hier findest Du unser Wahlprogramm:

Wir waren ehemals die Liste „Jusos im Turm“, seit dem Umzug nennen wir uns Jusos am FB03. Wir kandidieren für die Wahlen in den studentischen und akademischen Gremien im Fachbereich 03 – Gesellschaftswissenschaften.

Wir sind eine sozialistische, feministische, antifaschistische und emanzipatorische Liste. Geleitet von den Idealen Freiheit, Gleichheit und Solidarität stehen wir für selbstbestimmte Bildung, die Chancengleichheit sämtlicher Menschen und eine demokratische Universität.

Verschulung des Studiums stoppen und rückgängig machen

Wir kämpfen für ein freies und selbstbestimmtes Studium! Anwesenheitslisten und Regelstudienzeiten lehen wir deshalb entschieden ab! Auch die elektronische Prüfungsanmeldung wollen wir wieder rückgänig machen. Durch die elektronische Prüfungsanmeldung lässt sich einfach nachvollziehen, wie Menschen studieren. Es besteht die Gefahr, dass der Fachbereich langfristig versucht Studieren über die Regelstudienzeit hinaus zu sanktionieren. Dies entspricht nicht unserer Vorstellung eines Studiums. Alle sollten selbst entscheiden wie Sie studieren!

Studentische Freiräume im PEG-Gebäude

Im PEG und auf dem IG-Farben-Campus im Westend besteht eklatanter Raummangel. Dies führte schon soweit, dass sich mehrere Fachschaften einen Fachschaftsraum teilen müssen. Mittlerweile möchte die Universität den Frauen*raum aus dem PEG sogar in die Containerburg gegenüber vom Seminargebäude verlegen. Studentische Freiräume wie das TuCa [im Exil] mussten im PEG-Gebäude nach dem Umzug hart erkämpft werden. Wir setzen uns dafür ein, dass studentische Freiräume nicht nur im gleichen Maße erhalten werden, sondern gefördert und ausgeweitet werden! Gegen jegliche Versuche den Frauen*raum zu verkleinern oder ohne Zustimmung des Frauenrats zu verlegen wenden wir uns entschieden!

Hier müssen klassische Verteilungskämpfe ausgefochten werden. Wir stehen als Liste gestärkt und geschlossen hinter dieser Meinung und werden diese auch weiterhin offensiv nach außen vertreten. Die Universität muss ein Lebensraum für alle sein und kein Ort ohne Leben und Seele.

Kritische Theorie statt Neoliberalisierung des Fachbereiches

Wir bemerken in den letzten Jahren einen Rückgang von kritischer Gesellschaftsforschung am Fachbereich. Aufstrebende Wissenschaftler*innen, die zu solchen Themen arbeiten, sind in prekären Arbeits- und aufreibenden Lehrverhältnissen gefangen, während sie ihre Promotion oder Habilitation verfassen. Zudem fällt auf, dass in den letzten Jahren oftmals Professor*innen, die quantitativ arbeiten und sich nur vermindert mit kritischer Gesellschaftsanalyse befassen, berufen wurden. Wir stehen für mehr Kritische Theorie am Fachbereich.

Außerdem verurteilen wir die Tatsache, dass bei der Berufungen neuer Professor*innen vermehrt auf die Einwerbung von Drittmitteln geachtet wird. Dieser Faktor hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Drittmittel und deren Einwerbung haben Einfluss auf die Forschung, diese ist somit nicht mehr selbstbestimmt und frei. Deshalb stehen wir für vollkommen öffentlich finanzierte Lehrstühle und für unabhängige, selbstbestimmte Forschung und Lehre.

Master für alle!

Die Hürde zur Aufnahme eines Masterstudium darf nicht weiterbestehen. Im Geiste der Chancengleichheit setzen wir Jusos uns gegen die Selektion nach dem Bachelorstudiengang ein. So sind wir gegen eine Mindestnote für eine Bewerbung zum Masterstudium sowie weitere Hindernisse etwa erhöhte Sprachkompetenzen.

Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch mit einem abgeschlossenem Bachelorstudium einen rechtlichen Anspruch auf einen Platz im Masterstudium haben muss.

Du siehst, es gibt eine Menge gute Gründe die Jusos am FB03 zu wählen! Worauf wartest du? Ran an die Urne!