Juso-Hochschulgruppe setzt studentische Beteiligung durch
Auf dem AStA-Sommerfest am 08.07.2011 werden nun auch studentische Initiativen, Fachschaften und Hochschulgruppen vertreten sein. Möglich machte dies eine Initiative der Juso-Hochschulgruppe Frankfurt. Der AStA hat derweil Auflösungserscheinungen.
Auf dem AStA-Sommerfest an der Goethe-Uni sollte es ursprünglich keinen Platz für die oben angesprochenen Gruppierungen geben. Ein Umstand, den verschiedene Oppositionsgruppen kritisierten und letztlich erfolgreich geändert wurde. Auf der Sitzung des Studierendenparlamentes am 27.06.2011 wurde nun beschlossen, das Sommerfest grundsätzlich für studentische Gruppen zu öffnen. Die AStA-Koalition gab in diesem Zusammenhang ein Bild des Jammerns ab.
„Ein guter Tag für die Studierendenschaft. Was eigentlich selbstverständlich ist, wurde nun auf parlamentarischem Wege durchgesetzt. Die Haltung des AStA in der Frage der studentischen Beteiligung ist für uns nicht zu verstehen“, resümiert Géraldine Cromvel, Sprecherin der Juso-Hochschulgruppe. „Glücklicherweise unterstützten dann doch einige Parlamentarier_innen der AStA-Koalition unser Anliegen. Studentische Gruppen dürfen sich nun auf dem Sommerfest präsentieren!“
Allerdings bereitet das Verhalten des AStA auch Sorgen. „Die AStA-tragende Koalition ist zerstritten und hat anscheinend keine Mehrheit mehr. Auch agierte der AStA völlig planlos auf der Sitzung und konnte viele berechtigte Fragen zum Sommerfest nicht beantwortet“, meint hierzu Hans-Georg von Schweinichen, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe. „Fraglich ist, ob der Studierendenausschuss noch handlungsfähig ist“, gibt der ehemalige AStA-Vorsitzende und Fraktionssprecher der Juso-Hochschulgruppe Jonas Erkel abschließend zu bedenken.









Montag, 27.Juni 2011 von Jonas Erkel
Pressemitteilung