Sprecher*innen

Seit Februar 2016 sind Lena und Rachid die Sprecher*innen der Juso Hochschulgruppe. Sie organisieren die Plena, koordinieren die Arbeitsgemeinschaften und stimmen die Arbeit unserer Fraktion im Studierendenparlament, sowie die unserer Außenvertretung, mit den Inhalten und Zielen der Hochschulgruppe ab.

Lena Rieke

Lena
Lena

Guten Tag liebe Alle,

mein Name ist Lena und ich studiere Erziehungswissenschaften und Lehramt. Wenn ich nicht studiere oder mich für die Hochschulpolitik engagiere, gehe ich gerne ins Museum, treffe Freunde, rolle Sushi oder liege mit einem guten Buch auf der Wiese. Erlaubt es die Zeit, reise ich gerne. Denn es gibt nichts Schöneres als die Welt und neue Menschen kennenzulernen.

Warum Juso-Hochschulgruppe?

Ich bin der Überzeugung, dass es sich lohnt gemeinsam für eine Sache einzutreten und für seine Vorstellungen zu kämpfen. Sich gemeinsam für die soziale Demokratie, Chancengleichheit und Toleranz einzusetzen ist mir ein wichtiges Anliegen.

Meinen persönlichen Schwerpunkt sehe ich bei der Politischen Bildung. Nur wenn man Menschen die Vorzüge der Demokratie und ihre damit verbundenen Rechte aufzeigt, kann diese funktionieren.

Was möchte ich verändern?

Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass Jedem ein Zugang zur Bildung gewährt wird. Bildung ist ein weiter Begriff und sollte nicht nur auf die Schule und die weiterführende Ausbildung beschränkt werden, sondern heißen, dass Alle Zugang zu kulturellen Bereichen haben. Denn Kultur macht unsere Gesellschaft aus und lässt sie erst entstehen. Eine Gesellschaft in der es möglich ist sich seine Interessen zu leisten und sich nach seinen eigenen Stärken zu entfalten, ist meine Vorstellung von Veränderung. Nur so können aus uns gute Demokraten werden. Daher setzte ich mich insbesondere für das Kulturticket an unsere Uni ein und versuche durch Kreativität junge Menschen an die Politik heranzuführen.

Lieblingszitat?

„Jedes Herz ist eine revolutionäre Zelle“ (Die fetten Jahre sind vorbei)

Rachid
Rachid

Rachid Khenissi

Hallo, ich bin Rachid, bin 21 Jahre alt und studiere Politikwissenschaften, lese gerne in meiner Hängematte, höre leidenschaftlich gerne Schallplatten, zapple ab und zu mal zu mechanischer Techno-Musik in alten Industriehallen und interessiere mich für Reisen. Wenn ich nicht im Studierendenhaus bin, bin ich meist mit Freund*innen bei guten Falaffeln, höre Musik und laufe durch die Stadt oder bin eventuell ein Bier am Main trinken.

Warum Juso-Hochschulgruppe?

Weil ich davon überzeugt bin, dass es sich lohnt für eine solidarische Gesellschaft ohne Ausgrenzung und das gute Leben zu kämpfen. Als Jungsozialist setze ich mich für eine sozial gerechte und demokratische Bildung ein. Bei den Jusos bin ich, weil ich dort gemeinsam mit Mitstreiter*innen für eben dieses gute Leben kämpfen kann.

Zusätzlich hat sich bei vielen Protesten gezeigt, dass die Doppelstrategie jungsozialistischer Politik wirkt: Nur vereint in Bündnissen mit anderen Organisationen und Bewegungen war es möglich, einerseits auf der Straße, andererseits in den Parlamenten politischen Druck aufzubauen. Nur so konnten die allgemeinen Studiengebühren in den Protesten 2006 und 2009 abgeschafft werden!

Was möchte ich verändern?

Mir geht es um grundsätzliche Veränderung: Ich möchte keine Gesellschaft, in der Menschen unterdrückt und ausgebeutet werden, in der junge Menschen keinen Zugang zu Bildung haben und in der Städte sich zunehmend von Alleinerziehenden, Azubis und Studis entleeren.

Ich möchte deshalb für eine Hochschule streiten, die ausfinanziert ist und die Fragen vom Studium nicht zur sozialen Frage macht ich möchte eine demokratische Hochschule, die Studierende in ihrer Selbstbestimmung ernst nimmt und sich nicht nach ökonomischen Interessen orientiert und ich möchte eine barrierefreie Hochschule, bei der sowohl NCs als auch Eignungstests abgeschafft sind und Masterplätze für alle da sind. Für diese Vorstellung von Hochschule und Gesellschaft möchte ich mich einsetzen: einmal durch das konkrete Wirken in der Hochschule selbst und durch die Arbeit in der Vernetzung mit Schüler*innen und Gewerkschaften.

Lieblingszitat?

„Wo Unrecht zu Rechtem wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (Bertolt Brecht)